Flugreisende mit Hör- oder Sehbehinderungen

1. Begleitpersonen

Zwei Fluggäste in den Kategorien BLIND und BLIND/DEAF müssen jeweils von einer nicht behinderten Begleitperson begleitet werden. Wenn ein Fluggast eine Begleitperson benötigt, darf diese keine eingeschränkte Mobilität aufweisen. Die Begleitperson muss mindestens 18 Jahre alt sein, darf keine anderen Fluggäste mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität auf dem gleichen Flug betreuen, darf nicht von anderen Fluggästen begleitet werden, die Unterstützung benötigen, wie etwa Kleinkindern, und muss neben dem Fluggast mit eingeschränkter Mobilität sitzen.
 

2. Begleithunde

Begleithunde können kostenlos mitgeführt werden und dürfen auf airBaltic Flügen von ihrem Besitzer/Trainer mit in die Flugzeugkabine genommen werden. Bei Mitnahme an Bord gelten für das Tier keine Gewichtsbeschränkungen oder Vorschriften für Transportbehälter. Begleithunde müssen sich im Fußraum des Sitzplatzes der Person aufhalten. Der Gang oder sonstige Bereiche, die für die Räumung des Flugzeuges in Notfällen frei bleiben müssen, dürfen nicht versperrt werden. Fluggäste mit Begleithunden dürfen daher nicht in einer Sitzreihe mit Notausgang sitzen. Unsere Flugzeuge verfügen nur über eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen für Fluggäste, die mit Begleithund reisen. Daher empfehlen wir, die Sitzplätze so früh wie möglich zu reservieren. Beachten Sie, dass in einigen Ländern für die Einreise oder Durchreise von Tieren (einschließlich Begleithunde) besondere Bestimmungen gelten.

Bitte wenden Sie sich an das airBaltic Call-Center, um zu erfahren, ob es Einschränkungen für die Länder in Ihrem Reiseplan gibt.

1. Registrierung

Bei der Zuweisung von Sitzplätzen für Personen mit Hör- oder Sehbehinderungen achtet airBaltic auf verschiedene Sicherheitsfaktoren. Zum Beispiel muss airBaltic sicherstellen, dass das Flugbegleitpersonal seine Aufgaben ungehindert erfüllen kann und dass der Zugang zur Notausrüstung und die Räumung des Flugzeuges in Notfällen nicht behindert werden. Entsprechend der Verordnung (EG) Nr. 216/2008 der Europäischen Kommission zur Festlegung gemeinsamer Vorschriften für die Zivilluftfahrt und zur Errichtung einer Europäischen Agentur für Flugsicherheit (im Anschluss Verordnung Nr. 216/2008) wird hör- oder sehbehinderten Flugreisenden (EU-OPS 1.260) ein Fensterplatz in einer Sitzreihe zugeteilt, die sich nicht an einem Notausgang befindet. Dies gilt gleichermaßen für begleitete wie für unbegleitete Fluggäste mit Hör- oder Sehbehinderungen.

Wird ein hör- oder sehbehinderter Fluggast von einer Begleitperson unterstützt, bemüht sich die Fluggesellschaft in angemessenem Rahmen darum, der Begleitperson einen Sitzplatz neben der hör- oder sehbehinderten Person zuzuweisen.
 

2. Ein- und Aussteigen

Wird der Fluggesellschaft im Voraus eine entsprechende Anfrage mitgeteilt, stellt diese Bodenpersonal zur Verfügung, um Flugreisende mit Hör- oder Sehbehinderungen beim Ein- und Aussteigen zu unterstützen. airBaltic bietet auch Hilfe beim Erreichen von Anschlussflügen für gehfähige Fluggäste oder Fluggäste, die Hilfe auf dem Weg von einem Abflug-Gate zum nächsten benötigen. Bitte beachten Sie, dass airBaltic nicht in der Lage ist, Fluggäste beim Warten am Gate umfassend zu betreuen. Sollte der Gesundheitszustand eines Fluggasts einen solchen Betreuungsaufwand erfordern, muss dieser von einer Begleitperson begleitet werden.

Allen körperbehinderten Fluggästen wird gestattet, das Flugzeug vor allen anderen zu betreten.
 

3. Sicherheitskontrolle

Alle Fluggäste müssen die Sicherheitskontrolle am Flughafen passieren. Falls notwendig führt das Sicherheitspersonal eine manuelle Durchsuchung durch
 

4. Flug- und Gate-Informationen

Alle Flughäfen sind mit Bildschirmen zur Anzeige der Fluginformationen ausgestattet. Ebenso verfügen die meisten Gate-Bereiche über elektronische Anzeigen für Informationen zu konkreten Flügen. Fluginformationen können auch bei den Gate-Mitarbeitern erfragt werden, einschließlich Informationen zu Boarding oder Verspätungen.

1. Boarding und Aufenthalt an Bord

Der Flugkapitän und der leitende Flugbegleiter werden vor dem Boarding darüber informiert, wenn Personen mit Hör- oder Sehbehinderungen befördert werden und welche Sitzplätze diesen zugewiesen werden.

Die Fluggesellschaft ergreift alle erforderlichen Maßnahmen, damit sowohl das Bodenpersonal als auch das Flugbegleitpersonal über die besonderen Anforderungen von Fluggästen informiert werden. Neben den bereits erwähnten Verfahren, um den Komfort und das Wohlbefinden des Fluggasts zu gewährleisten, und unter Berücksichtigung der Anforderungen des Fluggasts an besondere Betreuung, werden auch die nötigen Sicherheitsverfahren befolgt, wie die Zuweisung des richtigen Sitzplatzes und die Informierung des Personals über die Behinderung oder den Status des Fluggasts.
 

2. Unterstützung durch airBaltic an Bord

Flugbegleitern ist es nicht gestattet, Fluggästen beim Essen oder der persönlichen Hygiene zu helfen. Sie dürfen Fluggäste nicht heben oder tragen oder ihnen medizinische Hilfe bereitstellen, wie das Setzen von Spritzen oder die Zufuhr von Sauerstoff usw. Sollte der Gesundheitszustand eines Fluggasts einen vergleichbaren Betreuungsaufwand erfordern, muss dieser von einer entsprechend qualifizierten Begleitperson begleitet werden (es gelten die regulären Flugpreise). airBaltic kann die Leistungen einer Begleitperson während des Fluges nicht bereitstellen.


Bitte reichen Sie jegliche Anfragen für Leistungen  mindestens 48 Stunden vor Abflug bei Ihrer Reiseagentur oder einem airBaltic Reservierungsmitarbeiter ein. 

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